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Obligatorische Haftpflichtversicherung für E-Scooter ab 2026
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Obligatorische Haftpflichtversicherung für E-Scooter ab 2026
25.08.2025

Ab dem 2. Januar 2026 sind alle Fahrer von "Vehículos de Movilidad Personal" (VMP), einschließlich der beliebten E-Scooter, verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Diese in einem Königlichen Erlass festgelegte Maßnahme zielt darauf ab, einen wachsenden Sektor zu regulieren und den Schutz der Opfer im Falle eines Unfalls zu gewährleisten.

Warum diese neue Regelung?

Die massive Nutzung von E-Scootern in Städten hat zu einem Anstieg von Unfällen geführt, an denen oft Fußgänger, Radfahrer oder Fahrer anderer Fahrzeuge beteiligt sind. Angesichts der bestehenden Gesetzeslücke und des mangelnden Schutzes der Betroffenen hat die Regierung dieses Gesetz gefördert, um den Verkehr dieser Fahrzeuge dem anderer Transportmittel gleichzustellen und sicherzustellen, dass Mechanismen zur Entschädigung von Schäden an Dritten vorhanden sind.

Wen betrifft die Verpflichtung?

Die Regelung gilt für alle "Vehículos de Movilidad Personal" (VMP). Obwohl der E-Scooter am bekanntesten ist, betrifft das Gesetz auch andere Geräte wie Einräder oder Hoverboards. Ein VMP ist definiert als jedes Fahrzeug mit einem oder mehreren Rädern, das einen einzigen Sitzplatz hat und ausschließlich durch Elektromotoren angetrieben wird und eine Höchstgeschwindigkeit von 6 bis 25 km/h erreichen kann.

Deckungsumfang und Folgen bei Nichteinhaltung

Die geforderte Versicherung ist eine Haftpflichtversicherung, was bedeutet, dass sie materielle und Personenschäden abdeckt, die der VMP-Fahrer Dritten zufügen kann. Sie deckt keine eigenen Schäden des Nutzers.

Die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung hat ernste Konsequenzen. Das Fahren ohne die obligatorische Versicherung kann zu Geldstrafen von bis zu 1.250 Euro und in schweren Fällen zur Stilllegung des Fahrzeugs durch die Behörden führen.

Praktische Implikationen für Nutzer

Nutzer von E-Scootern müssen sich an eine Versicherungsgesellschaft wenden, um eine spezielle Police abzuschließen. Die Kosten für diese Versicherungen sind in der Regel niedrig, insbesondere im Vergleich zu einer Auto- oder Motorradversicherung, und stellen eine minimale Investition für einen erheblichen rechtlichen und finanziellen Schutz im Falle eines Unfalls dar. Diese neue Regelung professionalisiert den Sektor, fördert die Verkehrssicherheit und bietet allen Bürgern mehr Ruhe.

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